Konzerte: 50° Konzertsaison 2009/10


09.02.2010 - BOZEN, Konzerthaus, 20.30 Uhr
10.02.2010 - TRENTO, Auditorium, 20.30 Uhr
11.02.2010 - MERAN, Kursaal, 20.00 Uhr


Johannes Wildner, Dirigent
Enrico Dindo, Violoncello


Alberto Colla
Divertimento über ein Thema von Haydn (Uraufführung)*
Edward Elgar
Konzert für Violoncello und Orchester in e-Moll, op. 85

Franz Schubert
Symphonie Nr. 7 in h-Moll, D. 759 “Unvollendete”

Josef Strauss
Sphärenklänge, op. 235


* Auftragswerk des Haydn-Orchesters

HAUPTZYKLUS



Johannes Wildner: …Für jeden sichtbar zeigt dieser interessante österreichische Dirigent eine präzise, klare, auch im komplexen kompositorischen Geflecht von Ravel sichere Technik. Er durchleuchtet es mit leichter, eleganter Phrasierung, die jeder Versuchung rein oberflächlicher orchestraler Farbgebung widersteht, und es gelingt ihm, die unglaubliche Modernität des Werkes deutlich zu machen ..." So beurteilte das "Giornale di Verona" im die Aufführung von Ravels "Daphnis und Chloë" und ist damit nur eine der unzähligen Stimmen, die Wildner für einen der besten Dirigenten seiner Generation halten.
Nach ersten Chefpositionen bei der Staatsphilharmonie Košice (Slowakei, 1990-93;) an der Prager Staatsoper (1994-95), sowie als Erster Ständiger Dirigent der Oper Leipzig (1996-98) war der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und promovierte Musikwissenschaftler Johannes Wildner von 1997-2007 Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Die bei Sonarte und bei Naxos erschienenen CD-Aufnahmen von Bruckners 3. und 9. Sinfonie dokumentieren die überaus erfolgreiche Aufbauarbeit, die Johannes Wildner hier geleistet hat.
Auf dem Konzertpodium steht Johannes Wildner regelmäßig am Pult großer Orchester wie des Royal Philharmonic Orchestra London, der St. Petersburger Philharmoniker, des Russischen Staats-Symphonie-Orchesters, des Sinfonie¬orchesters des Bayerischen Rundfunks, des MDR-Sinfonie-Orchesters, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen, des Rundfunk-Sinfonieorchesters und der Staatsphilharmonie Saarbrücken, der Dresdner Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, des RSO Wien, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, des Bruckner Orchesters Linz, des Mozarteum-Orchesters Salzburg, des Orchesters der Arena di Verona, des Danish National Symphony Orchestra Kopenhagen, des BBC-Orchestra London, des National Symphony Orchestra of Ireland, des New Zealand Symphony Orchestra, des National Symphony Orchestra of Taiwan, des China Philharmonic Orchestras und des Tokyo Philharmonic Orchestra.
Johannes Wildner nahm über 60 CDs, DVDs und Videos auf, darunter die Gesamtaufnahmen von „Die Fledermaus“, „Così fan tutte“ und ein Live-Mitschnitt von Bizets "Carmen", Bruckners 3. (in allen Fassungen) und 9. Sinfonie (mit rekonstruiertem 4. Satz).
2007-2008 nahm Johannes Wildner für cpo 3 CDs mit Musik von Erich Zeisl, Joseph Marx und Johann Nepomuk David mit dem RSO Wien auf.
Als gefragter Opern- und Operettendirigent stand Johannes Wildner neben seinen Engagements an der Staatsoper Prag, der Oper Leipzig (TV-Aufzeichnungen von Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und „Così fan tutte“) und dem Musiktheater im Revier/Gelsenkirchen (Lulu, Rosenkavalier, Freischütz, Trovatore, Falstaff, etc.) unter anderem auch regelmäßig am Pult der Volksoper Wien (Nacht in Venedig), der Seefestspiele Mörbisch (Wiener Blut), des Metropol-Theaters Berlin (Lustige Witwe, Land des Lächelns), der Wagner-Festspiele in Wels (Tristan und Isolde), des Wiener Sommerfestivals "Mozart in Schönbrunn" (Don Giovanni, Zauberflöte), des Carinthischen Sommers (Das Martyrium des Hl. Magnus; Maria von Ägypten), des NCPA in Mumbai (Madama Butterfly), des "Festival de Mayo" in Guadalajara/Mexico (Fidelio, Madama Butterfly), der Oper Halle (Der Fliegende Holländer)), des Opernhauses Graz (La Bohème), des Salzburger Landestheaters (Hänsel und Gretel; Entführung aus dem Serail), der Nationaloper Bratislava (Trovatore), des Brünner Nationaltheaters (Tosca), des Kroatischen Nationaltheaters Zagreb (Don Giovanni, Carmen), der Arena di Verona (Carmen), sowie des New National Theaters Tokyo (Die Fledermaus).
Nach jüngsten Gastdirigaten beim Mozarteum Orchester Salzburg, dem Gelders Orkest in Arnheim, dem Zagreb Philharmonic Orchestra, dem Aarhus Symphony Orchestra, dem Orchester der Arena di Verona liegen für 2009/10 neben zahlreichen Wiedereinladungen (Wiener Symphoniker, Guangzhou Symphony, China Philharmonic, BCC Concert Orchestra, Festival de Mayo/Mexico, Kroatisches Nationaltheater Zagreb) auch Einladungen zum Hongkong Philharmonic Orchestra, zum Shanghai Symphony Orchestra, zum Haydn-Orchester Bozen, zum Orchestra di Padova e del Veneto, zur Philharmonia St. Petersburg, für eine Japan-Tournee mit dem Wiener Johann Strauß Orchester.