Konzerte: 50° Konzertsaison 2009/10


23.02.2010 - BOZEN, Konzerthaus, 20.30 Uhr
24.02.2010 - TRENTO, Auditorium, 20.30 Uhr


Gustav Kuhn, Dirigent
Jasminka Stancul, Klavier


Witold Lutoslawski
Trauermusik für Streicher

Béla Bartók
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3

Robert Schumann
Symphonie Nr. 2 in C-Dur, op. 61


JUBILÄUMSZYKLUS



Gustav Kuhn, Dirigent: 1947 in Salzburg geboren, studierte Gustav Kuhn Orchesterdirigieren bei Hans Swarowsky, Herbert von Karajan und Bruno Maderna. Mit 22 Jahren gewann er den ersten Preis beim Dirigentenwettbewerb des orf. Von 1970 bis 1977 war er Generalmusikdirektor an der Dortmunder Oper und Chefdirigent am Opernhaus von Istanbul. In dieser Zeit gastierte er auch in Bologna, Florenz, Frankfurt, Neapel, Rom, Venedig und Zürich. Zu den Symphonieorchestern, die er als Gastdirigent leitete, zählen die Berliner Philharmoniker, die Dresdner Staatskapelle, das Israel Philharmonic, das London Philharmonic und das London Symphony Orchestra, die Filarmonica della Scala in Mailand, das Orchestre National de France in Paris, diejenigen der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie der Radiostation NHK in Tokio und nicht zuletzt die Wiener Philharmoniker.1974 gründete er in Salzburg das Institut für aleatorische Musik. 1977 debütierte er an der Wiener Staatsoper mit Richard Straussens Elektra, 1978 an der Bayerischen Staatsoper in München mit Mozarts Così fan tutte und in der darauffolgenden Saison am Royal Opera House, Covent Garden in London. 1979 wurde er Generalmusikdirektor in Bern, 1980 dirigierte er zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen und beim Festival von Glyndebourne. Bald darauf erfolgten die Debüts in den Vereinigten Staaten (1981 mit Fidelio in Chicago), an der Opéra in Paris (Così fan tutte, 1982), an der Mailänder Scala (Tannhäuser, 1984) und in der Arena von Verona (Un ballo in maschera, 1986), schließlich in der Suntory Hall in Tokyo (Otello, 1991) und als Operndirigent bei den Salzburger Festspielen (La clemenza di Tito, 1992). Von 1983 bis 1985 war Kuhn Generalmusikdirektor der Oper der Stadt Bonn. In der Folge wurde er zum Chefdirigenten des Teatro dell’Opera in Rom und später zum künstlerischen Leiter des Teatro di San Carlo in Neapel ernannt. Von 1990 bis 1994 hatte er die Leitung des Festivals in Macerata inne. 1997 gründete Gustav Kuhn die Tiroler Festspiele Erl, deren künstlerischer Leiter er seitdem ist. Seit 1986 ist er auch als Opernregisseur in Erscheinung getreten, indem er unter anderem Don Giovanni, Rossinis Otello, den Fliegenden Holländer, Tristan und Isolde, Don Carlo, Carmen, Rheingold, Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung, Parsifal, Falstaff, Richard Strauss’ Guntram, La Bohème, Die lustige Witwe, Salome, Ariadne auf Naxos und Capriccio inszenierte und gleichzeitig dirigierte. Bei Arte Nova, BMG, Capriccio, CBS, EMI, Koch/Schwann, Orfeo, Philips und Supraphon liegen zahlreiche CD-Einspielungen vor. Im Henschel-Verlag Berlin erschien 1993 sein Buch Aus Liebe zur Musik. Seit 1987 ist er künstlerischer Leiter des Internationalen Wettbewerbs "Neue Stimmen” der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh und seit 2003 auch des Haydn-Orchesters in Bozen.

www.gustavkuhn.at