02.03.2010 - BOZEN, Konzerthaus, 20.30 Uhr
03.03.2010 - TRENTO, Auditorium, 20.30 Uhr
04.03.2010 - MERAN, Kursaal, 20.00 Uhr
Gérard Korsten, Dirigent
Mirijam Contzen, Violine
Haydn Orchester von Bozen und Trient
Giovanni Sollima (1962)
Hide in Orchestra (Sinfonia)
Uraufführung. Auftragswerk des Haydn-Orchesters
Robert Schumann (1810-1856)
Konzert für Violine und Orchester in d-Moll, WoO 1
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Symphonie Nr. 1 in c-Moll, op. 11
HAUPTZYKLUS
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Gérard Korsten, direttore: Gérard Korsten wurde in Pretoria geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und hat seine musikalische Ausbildung in den usa und in Österreich abgeschlossen, wo er bei Ivan Galamian am Curtis Institute in Philadelphia bzw. bei Sándor Végh am Salzburger Mozarteum studierte. Nachdem er 1980 den sabc-Dirigentenwettbewerb gewonnen hatte, wurde er Konzertmeister und Véghs Assistent bei der Camerata Academica Salzburg sowie 1987 für neun Jahre Konzertmeister des Chamber Orchestra of Europe, wobei er diverse internationale Tourneen vorbereitete; u. a. ist er in diesen Funktionen in Berlin, Ferrara, Frankfurt am Main, Rom und Wien aufgetreten.
Von 1994 bis 1998 war er Chefdirigent des Kammerorchesters von Uppsala; 1997 und 1998 bekleidete er gleichzeitig die Position des ständigen Dirigenten des Theaters in Pretoria.
Von 1999 bis 2005 war Korsten musikalischer Leiter des Teatro Lirico in Cagliari, wo er Don Giovanni, Die Zauberflöte, Il barbiere di Siviglia, Schuberts Alfonso und Estrella (ein cd-Mitschnitt liegt bei Dynamic vor), Webers Euryanthe (cd Dynamic), La sonnambula, Lucia di Lammermoor, Don Pasquale, Aida, Die Fledermaus, Carmen, Tosca, die italienischen Erstaufführungen von Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe und der Ägyptischen Helena von Richard Strauss (cd Dynamic) sowie zahlreiche Symphoniekonzerte dirigierte.
Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen (1995) trat er mit der New Sinfonietta in Amsterdam, der Symphony Australia, dem swr-Sinfonieorchester von Baden-Baden und Freiburg, dem Haydn-Orchester in Bozen, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (mit der er 1998 bei den Berliner Festwochen debütierte), dem Budapest Festival Orchestra, den London Mozart Players, dem Niederländischen Radio-Kammerorchester, dem Orchester des Mozarteums und der Camerata Academica Salzburg, dem Orchester des Schwedischen Rundfunks, der rai in Turin, der Orchestra della Toscana und der Orchestra dell’Arena di Verona sowie dem Wiener Kammerorchester auf. Er dirigierte u. a. im Concertgebouw in Amsterdam, im Großen Festspielhaus in Salzburg, bei der Schubertiade in Schwarzenberg und im Wiener Konzerthaus; demnächst debütiert er am Pult der Bamberger Symphoniker, mit dem Lettischen Nationalorchester und dem Gewandhausorchester in Leipzig.
Im Bereich der Oper hat Gérard Korsten in den letzten Jahren Idomeneo sowohl anläßlich der Wiedereröffnung des Teatro delle Muse in Ancona als auch in Antwerpen, den Fliegenden Holländer am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Mendelssohns Heimkehr aus der Fremde in Florenz und Siena, Così fan tutte und Brittens Albert Herring in Glyndebourne, Le nozze di Figaro in Göteborg, Tosca in Japan, La damnation de Faust in Kapstadt, Aida an der English National Opera in London, Siegfried, Die lustige Witwe, Ariadne auf Naxos sowie L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe von Hans Werner Henze an der Opéra in Lyon (wohin er mit La traviata zurückkehren wird), Le nozze di Figaro an der Mailänder Scala, Così fan tutte am Teatro di San Carlo in Neapel, La sonnambula am Teatro Regio in Parma und am Teatro Alighieri in Ravenna sowie Don Giovanni am Königlichen Opernhaus in Stockholm dirigiert.
Zu seinen Schallplattenaufnahmen zählen, neben den diversen Mitschnitten aus Cagliari (Dynamic), Tschaikowskys Streicher-Serenade und das Sextett Souvenir de Florence mit dem Chamber Orchestra of Europe (dg) sowie Donizettis Don Pasquale (tdk).
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Mirijam Contzen, violino: Die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen studierte bei Tibor Varga. Früh erhielt sie Preise und Auszeichnungen und mit sechzehn Jahren gewann sie den internationalen Tibor Varga-Violinwettbewerb, der ihr die Tore zur Musikwelt öffnete.
Mirijam Contzen konzertierte seither mit den Bamberger Symphonikern, der bbc Philharmonic Orchestra, der Orchestre National de Belgique, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Duisburger Philharmoniker, dem rso Frankfurt, der Orchestre de la Suisse Romande in Genf, den Philharmonischen Staatsorchestern von Hamburg und Helsinki, dem Kölner Kammerorchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Münchner Kammerorchester und dem Münchner Rundfunkorchester, der Orchestra Toscanini in Parma, den Prager Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern sowie dem Sydney Symphony Orchestra; sie arbeitete dabei mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christian Arming, Rafael Frühbeck de Burgos, Christopher Hogwood, Eliahu Inbal, Helmut Müller-Brühl, Gianandrea Noseda, Libor Pesek, Christoph Poppen, Dennis Russell Davies, Leif Segerstam und Mario Venzago zusammen.
Mirijam Contzen trat auf Konzertpodien wie dem Megaron in Athen, der Philharmonie in Berlin, der Alten Oper in Frankfurt, der Victoria Hall in Genf, der Musikhalle in Hamburg, der Philharmonie in Köln, der Barbican Hall und der Wigmore Hall in London, der Philharmonie in München, der Carnegie Hall in New York, der Salle Gaveau und dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, dem Rudolfinum in Prag, der Suntory Hall in Tokio, dem Musikverein in Wien und der Tonhalle in Zürich auf.
Claudio Abbado lud die Künstlerin zu den Berliner Begegnungen ein; sie gastierte beim Lucerne Festival, bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen, beim mdr-Musiksommer, beim Rheingau-Musik-Festival, bei den Salzburger Festspielen und dem Taipei Music Festival. 2005 gründete Mirijam Contzen ihr eigenes Kammermusikfestival auf Schloß Cappenberg und seit 2009 ist sie Mitglied des Waldstein-Quartetts.
In der Saison 2009/10 spielt Mirijam Contzen Vivaldis Vier Jahreszeiten mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Friedrich Haider, Mozarts A-Dur-Konzert mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Tomas Netopil, Spohrs zweites Konzert mit dem Staatsorchester Braunschweig unter Christof Prick, Mendelssohns e-Moll-Konzert mit den Nürnberger Philharmonikern ebenfalls unter Prick, das Schumann-Konzert – neben dem Haydn-Orchester – mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karl-Heinz Steffens, das Brahms-Konzert mit dem mdr-Sinfonieorchester Leipzig unter Michael Sanderling, das Sibelius-Konzert mit dem Beethovenorchester Bonn unter Petri Sakari sowie Bartóks zweites Violinkonzert mit der Staatskapelle Weimar unter Stefan Solyom.
Mirijam Contzen, die auf einer Violine von Carlo Bergonzi aus dem Jahr 1733 spielt, nahm bei Arte Nova/bmg mehrere cds auf, darunter ein Recital mit dem Titel Favourite Violin Pieces, für das sie 2001 den Echo-Klassikpreis als beste Nachwuchskünstlerin erhielt.
http://mirijamcontzen.ia-ac.com/
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