Ivor Bolton

Haydn, Mendelssohn Bartholdy

Dienstag 06.10.2026 um 20.00

Dauer: 95 min.

Konzerthaus - Großer Saal

Dantestraße 15 - Bozen

Programm

  • Joseph Haydn:

    L'infedelta delusa Hob. XXVIII/5: Ouvertüre

  • Joseph Haydn:

    Miseri noi! Misera patria!

  • Felix Mendelssohn Bartholdy:

    Ouvertüre in C-Dur op. 101 „Trompeten-Ouvertüre“

  • Felix Mendelssohn Bartholdy:

    Infelice!, MWV H 4 (1. Fassung, 1834)

  • Felix Mendelssohn Bartholdy:

    Symphonie Nr. 5 in d-Moll op. 107 „Reformations-Symphonie“

Inhalt

Das Eröffnungskonzert ist ganz Joseph Haydn und Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet. Es beginnt mit der Ouvertüre zu Haydns Oper L’infedeltà delusa. Haydn schrieb die Opera buffa zum Namenstag von Fürstin Maria Anna Esterházy, geborene Lunati-Visconti, der Witwe von Fürst Paul Anton Esterházy. Es folgt die Kantate Miseri noi! Misera patria! für Sopran und Orchester. Den Übergang zu Mendelssohn markieren die Trompetensignale seiner Ouvertüre C-Dur op. 101, der sogenannten Trompeten-Ouvertüre. Der Komponist schrieb das kurze Orchesterwerk mit gerade einmal 17 Jahren. Danach erklingt die Konzertarie Infelice für Sopran, Solovioline und Orchester in ihrer ursprünglichen Fassung von 1834. Anders als in der späteren, bekannteren Fassung verleiht die konzertierende Violine dem Werk eine beinahe opernhafte Dimension. Der italienische Text ist hochdramatisch und kreist um die Verzweiflung über eine verratene oder verlorene Liebe.

„Das Programm bietet Musik voller Freude, Energie und Leidenschaft, aber auch von großer Tiefe“, sagt Ivor Bolton. „Der Abend ist zwei Komponisten gewidmet, die ihr Leben lang mit jugendlicher Energie geschrieben haben: Haydn und Mendelssohn. Beide schufen Musik von großer Brillanz und Kraft und bewahrten diese Qualitäten auch in groß angelegten, vielschichtigen Werken.“ Den Abschluss des Abends bildet Mendelssohns Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107, die „Reformations-Sinfonie“. Sie entstand 1829/30, wurde aber erst 21 Jahre nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht. „Wir beschließen das Konzert mit einer der weniger bekannten Sinfonien Mendelssohns, der Reformations-Sinfonie“, so Bolton. „Er schrieb sie zum 300-Jahr-Jubiläum des Augsburger Bekenntnisses, eines Grundlagentextes des Luthertums. Ich liebe diese Sinfonie und setze sie aufs Programm, wann immer sich ein passender Rahmen ergibt. Mit ihrer Kraft und emotionalen Weite ist sie eine durch und durch romantische Sinfonie, die viel zu oft übersehen wird.“

Karteninfo

28€/22€/10€/1€

Tickets erhalten Sie online oder an der Theaterkasse des Stadttheaters Bozen. +39 0471 053800/ info@ticket.bz.it.