Das Opernprogramm bewegt sich zwischen Tradition und Gegenwart. Zwei Werke des großen Repertoires – La clemenza di Tito von Wolfgang Amadeus Mozart und La bohème von Giacomo Puccini – stehen neben zwei zeitgenössischen Uraufführungen: Anna A. von Silvia Colasanti nach einem Libretto von Paolo Nori und Cronaca di un amore. Callas e Pasolini von Davide Tramontano, ausgezeichnet mit dem Preis „Una vita nella musica“ 2026 des Teatro La Fenice in Venedig, nach einem Libretto von Alberto Mattioli. Vier Werke, vier völlig unterschiedliche musikalische Sprachen, und doch kreisen sie alle um Themen universeller Bedeutung. Die Besetzungen vereinen große Namen der internationalen Szene mit aufstrebenden jungen Talenten. Das Nebeneinander von Bewährtem und Neuem zieht sich als roter Faden durch die gesamte Saison.
In allen Werken verschränken sich Geschichten von Macht, Liebe und Frieden: zutiefst menschliche Themen, die Prozesse des Wiedererkennens und Nachdenkens auslösen. In ihrem Zusammenspiel liegt der dramaturgische Kern dieser Saison.