Silvesterkonzert

Alessandro Bonato

Veranstaltungskalender
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Programm

  • Johann Strauß (Sohn):

    Die Fledermaus, Ouvertüre

  • Johann Strauß (Sohn):

    Auf der Jagd / Polka schnell op. 373

  • Johann Strauß (Sohn):

    Im Krapfenwaldl / Polka française op. 336

  • Josef Strauß:

    Jokey / Polka schnell op. 278

  • Johann Strauß (Sohn):

    Tausendundeine Nacht / Walzer op. 346

  • Johann Strauß (Sohn):

    Csardas (Ritter Pázmán op. 441)

  • Johann Strauß (Sohn):

    Tritsch-Tratsch-Polka

  • Johann Strauß (Sohn):

    Vergnügungszug / Polka schnell op. 281

  • Johann Strauß (Sohn):

    Wiener Blut / Walzer op. 354

  • Johann Strauß (Sohn):

    Un ballo in maschera (Quadrille), op. 272

  • Johann Strauß (Sohn), Josef Strauß:

    "Pizzicato-Polka"

  • Johann Strauß (Sohn):

    "Éljen a Magyar!", Polka schnell, op. 332

  • Johann Strauß (Sohn):

    Unter Donner und Blitz / Polka schnell op. 324

  • Johann Strauß (Sohn):

    An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314

Inhalt

Mit der weltberühmten Ouvertüre aus der „Fledermaus“ von Johann Strauss (Sohn) begrüßen Alessandro Bonato und das Haydn Orchester ihr Publikum zum Silvesterkonzert und Neujahrskonzert. Die 1874 komponierte Erfolgsoperette sicherte dem Walzerkönig neben den Ballsälen nun auch die Theaterbühnen. Er wurde damit sogar so berühmt, dass er in einer 1890 durchgeführten Umfrage zur drittbekanntesten Persönlichkeit Europas gewählt wurde, gleich nach Königin Victoria und Otto von Bismarck. Johann Strauss (Sohn) steht, ganz im Sinne der Wiener Tradition, im Zentrum der beiden Konzerte zur Begrüßung des neuen Jahres. Trotz (oder vielleicht gerade wegen) seiner jungen Jahre, verschiedener Trauerfälle und dem Zerwürfnis mit dem gleichnamigen Vater lautete das Motto des jungen Komponisten, „mit Frohsinn durchs Leben“ zu gehen. So findet sich in seiner Musik eine unbändige Lebenslust, eine besondere Hingabe für die Vergnügungen des Lebens und eine Begeisterung für rauschende Feste, doch stets mit der für das Wien im ausgehenden 19. Jahrhundert typischen Eleganz. Es wäre jedoch ein Fehler, die Walzer, Csárdás, Polkas und Quadrillen aus der Feder von Johann Strauss als oberflächliche, leichte Unterhaltungsmusik zu deuten: Seine kompositorische Raffinesse, die Komplexität der Orchestrierung und der farbenfrohe, typisch Strauss’sche Stil brachten dem Komponisten die Hochachtung (und Freundschaft) Johannes Brahms‘ ein. Auf dem Konzertprogramm steht auch Musik von Josef Strauss, dem jüngeren Bruder Johanns, für den der Vater eigentlich eine Karriere beim Militär vorgesehen hatte. Doch Josef, der überzeugter Pazifist war, konnte damit nicht viel anfangen. Er war ein argwöhnischer, menschenscheuer Charakter, doch ein leidenschaftlicher Ingenieur. Eine Erkrankung Johanns zwang ihn, die Geige wieder zur Hand zu nehmen und sich mit Komposition auseinanderzusetzen, um das musikalische Familienunternehmen weiterzuführen. Es stellte sich heraus, dass Josef dem großen Bruder um nichts nachstand. Dieser soll sogar einmal gesagt haben: „Pepi ist der Begabtere, ich bin nur der Populärere.“

Besetzung

Karteninfo

25€/15€/5€

Tickets erhalten Sie online oder an der Theaterkasse des Auditoriums in Trient. +39 0461 213834 / puntoinfo@centrosantachiara.it .