Adagio und Fuge für Streichern in c-moll KV 546
Symphonie Nr. 92 in G-Dur, Hob. I: 92 «Oxford»
Symphonie Nr. 8 in F-Dur, op. 93
Gábor Takács-Nagy
Mozart, Haydn, Beethoven
Trient
20.30
Programm
Besetzung
Orchesterleitung
Orchester
Mozart, Haydn, Beethoven
Trient
20.30
Adagio und Fuge für Streichern in c-moll KV 546
Symphonie Nr. 92 in G-Dur, Hob. I: 92 «Oxford»
Symphonie Nr. 8 in F-Dur, op. 93
Orchesterleitung
Orchester
Gabor Takács-Nagy, geboren in Budapest, begann im Alter von acht Jahren mit dem Geigenunterricht. Er absolvierte sein Studium an der Franz-Liszt-Akademie und studierte anschließend bei Nathan Milstein. Von 1975 bis 1992 war er erste Geige und Gründer des berühmten Takács Quartet, das in kürzester Zeit den ersten Preis bei den wichtigsten internationalen Streichquartett-Wettbewerben erhielt: Evian im Jahr 1977 und London im Jahr 1979. Das Quartett hat mit Künstlern wie Sir Georg Solti, Lord Menuhin, Mistislav Rostropovich, Andras Schiff und James Galway zusammengearbeitet. 1996 gründete er das Takács Piano Trio und 1998 das Quartett Mikrokosmos. Im Jahr 2002 entschied sich Takács-Nagy für eine Dirigentenkarriere. 2006 wurde er Musikdirektor des Weinberger Kammerochesters und 2007 übernahm er die gleiche Position für das Verbier Festival Orchestra. Von 2010 bis 2012 war er Dirigent des MAV Budapest Symphony Orchestra und von 2013 bis 2017 Artistic Partner des Irish Chamber Orchestra. Er ist regelmäßiger Gastdirigent des Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Filarmonica di Bologna, Detroit Symphony, Orchestre de l’Opéra de Toulon und Malaysian Philharmonic Orchestra. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter 1982 den Liszt Preis und 2021 die Auszeichnung „Artists of Merit“ der ungarischen Regierung. (Update 2022)
Das Haydn Orchester wurde 1960 auf Veranlassung der Städte und Provinzen von Bozen und Trient gegründet und entwickelte sich seither zum Aushängeschild der Region. Auch auf internationalen Bühnen ist das Orchester mit seinem breitgefächerten Repertoire, das vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik reicht, gern gesehener Gast und trat u. a. in Österreich (Festspiele in Bregenz und Erl, Salzburger Mozarteum und Wiener Musikverein), Deutschland, Japan, Italien (Maggio Musicale Fiorentino, Sagra Musicale Umbra in Perugia, Rossini Opera Festival in Pesaro, Anima Mundi in Pisa, MiTo SettembreMusica in Turin, Biennale di Venezia) den USA, der Schweiz und in Ungarn auf. Am Pult standen u. a. Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Jesús López-Cobos, Sir Neville Marriner, Riccardo Muti, Sir Jeffrey Tate. Nachdem die Geschicke des Orchesters über fast drei Jahrzehnte in den Händen von Andrea Mascagni lagen, folgten ihm als künstlerische Leiter Hubert Stuppner, Gustav Kuhn, Daniele Spini und Giorgio Battistelli (seit 2021).